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Brutfehlertabelle

Fehler erkennen und beheben bei Brütungen

 

 

 

FESTSTELLUNG

mögliche URSACHEN

BEHEBUNGEN

1. unbefruchtete Eier, Eier ohne Embryo

nicht befruchtet.

zuchtfähigen Hahn zu maximal sechs Hühner setzen

 

 

 

 

überlagert.

Eier mehrmals einsammeln, rasch abkühlen und nicht über 10 Tage lagern.

 

 

 

 

Zuchttiere über- oder unterernährt.

vielseitige Ernährung der Elterntiere(Keimfutter), auf Endo- und Ektoparasiten kontrollieren.

 

 

 

 

 

2. Abgestandene Eier

zu hohe Bruttemperatur

Thermometer überprüfen, Bruttemperatur überwachen, Wärme- und Kühlwirkung von außen vermeiden

 

 

 

 

 

 

zu niedrige Lagertemperatur

Bruteier zwischen 10 und 15 0C

 

 

 

 

ungenügendes Wenden

Wendeautomatik kontrollieren

 

 

 

 

kranke Elterntiere

Zuchttierbestand kontrollieren

 

 

 

3. Voll entwickelte Kücken in der Schale

ungenügendes Wenden

Wendeautomatik kontrollieren

 

 

 

erbliche Fehler

bei der Auswahl der Zuchttiere auf gute Schlupffähigkeit achten

 

 

 

 

 

 

falsche Bruttemperatur

Thermometer überprüfen, Bruttemperatur überwachen, Wärme- Kühleinwirkung von außen vermeiden

 

 

 

 

 

4, Kücken stecken geblieben

zu niedrige Feuchtigkeit

Hygrometer überwachen

 

 

 

 

zu niedrige Bruttemperatur

Bruttemperatur überwachen

 

 

 

5, Geschlüpfte Kücken                                     mit Schlupfschäden ( von a bis h )

 

 

 

 

a) Verklebte Kücken

ungenügende Feuchtigkeit während des Schlupfes

Luftfeuchtigkeit während des Schlupfes erhöhen

 

 

 

 

b) Verschmierte, große, weiche Kücken

zu feucht, Frischluftmangel, zu trocken während der Vorbrut

weniger Feuchtigkeit, Lüftung erhöhen, Abkühlung

 

 

 

 

zu niedrige Bruttemperatur

Thermometer überprüfen und Bruttemperatur überwachen

 

 

 

 

 

c) Eidotter nicht eingezogen, kurzer Flaum

zu hohe Bruttemperatur bzw, zu große Temperaturschwankungen

weniger Feuchtigkeit, Lüftung erhöhen, Abkühlung und Luftfeuchtigkeit überwachen

 

 

 

 

 

zu trocken gebrütet

Feuchtigkeitsmesser kontrollieren und gegebenenfalls warten

 

 

 

d) zu kleine Kücken

zu kleine Bruteier

Bruteiergewicht kontrollieren

 

 

 

 

zu warm bzw. zu trocken gebrütet

Bruttemperatur und Feuchtigkeit überwachen

 

 

 

e) Kücken tot in der Schlupfhorde

Nabelinfektion durch verschiedene  Krankheitserreger

Desinfektion des Brutgerätes

 

 

 

f) Früh- bzw. Spätschlupf der Kücken, blutiger Nabel

zu hohe bzw. zu niedrige Bruttemperaturen

Thermometer überprüfen und Bruttemperatur überwachen

 

 

 

 

 

g) Missbildungen: Kreuzschnabel, fehlende Augen

Elterntiere mit Fehlern in der Erbmasse

Zuchttierbestand überprüfen

 

 

 

 

 

h) Verkümmerte Zehen

Bruttemperaturfehler

Thermometer überprüfen und Bruttemperatur überwachen

 

 

 Viel Erfolg

Gruß

Horst Maurer

 

 

                                                               Der Taubenschlag:



Dieser sollte trocken und Zug frei sein und dennoch genügend frische Luft haben.

Auch Sonne schadet keiner Taube, und die Hygiene muss beachtet werden.

Die Tauben müssen aus einer guten Linie kommen.

Deshalb lieber von einem Züchter gute Tauben erwerben.

Jeder Taubenschlag hat seine eigenen Bakterien, und im Laufe der Zeit werden die darin lebenden Tauben dagegen resistent.


Das Futter:

Man kann z.B. einem kleine Rassen  nicht das selbe Futter geben wie z.B. große Rassen.

Es ist oft schon von Linie zur Linie verschieden.

Auch ist die Lagerung und Qualität eines Futter sehr wichtig, deshalb kein verpilztes oder sogar verschimmeltes Futter geben.

Futter sollte man eigentlich immer trocken und von Ungeziefer fern lagern.

Futterumstellung kann auch sehr oft zum Leistungsabfall oder sogar zur Mauser führen.

Wasser täglich frisch.
Beim Wasser kann man mit Obstessig ein gesundes Getränk erstellen.

Ich gebe meinen Tauben auch öfters Knoblauch ins Wasser oder es gibt auch verschiedene Teesorten, die die Gesundheit erhalten.

Das Training sollte regelmäßig erfolgen.

Eine Taube im Schlag kann sehr schlecht eine gute Muskulatur aufbauen, und wird deshalb auch selten unter den Besten zu finden sein.

Die Auslese:

Besser 3 sehr gute Tauben als 30 Mittelmäßige.

Man hat bei weniger Tauben oft mehr.

Es ist auch sehr zum Vorteil, nur vitale Tauben mit Erfahrung in die Zucht zu nehmen.

Der Umgang:

Ein altes Sprichwort lautet:

„ Wie der Herr so es Gescherr

Übersetzung:

ist man ein nervöser Typ, hat man selten ruhige Tiere.

Deshalb:

In der Ruhe liegt die Kraft.


Die Gesundheit:

Nicht immer gleich die Fehler bei den Tauben suchen, denn oftmals sind es Kleinigkeiten, die einem gar nicht so auffallen, aber trotzdem große Wirkung haben wie z.B. Sauberkeit der Tränke oder Futterumstellung.

Lieber mal eine Kotuntersuchung machen lassen, als gleich auf Verdacht mit „Kanonen auf Spatzen schießen.

Sollten die Tiere einmal wirklich erkranken, spricht dann oft keine Arznei mehr an.

Eigene Linie aufbauen.

Man sollte auch darauf achten, dass man ein „ruhiges Blut hat und mit einem guten Stamm zu züchten.

Mit der Zeit zeigen sich, auf welches Futter die Tauben „wie reagieren

Jeder guter Züchter weiss auch, dass, wenn F1 Tiere untereinander verkreuzt werden, ein Lotteriespiel beginnt, und im Nu ein neuer Stamm entsteht, den man nicht kennt!

Mineralstoffe:

Sollten immer ausreichend zur Verfügung stehen.

Auch Vitamine schaden nicht.

 

 

 

                       Vortrag am  04.12.11

                                        Ausgearbeitet und Vorgetragen vom

                                                               1. Vorstand

                                                              Horst Maurer

Bemerkung: Dutchy`s wurde in meinen Hühnerställen  angewendet.

 

Nachdem es immer wieder in unseren Ställen Probleme mit Ungeziefer gibt,

hielt ich einen Vortrag mit folgenden Themen:

 

  1. Blutmilben und anderes Ungeziefer bei Hühnern, Tauben und Vögeln.
  2. Bekämpfung ohne chemische Mittel möglich ???????.

 

Dutchy`s kann ich mit folgenden Kriterien beurteilen.

 

Leider habe ich Dutchy´s  zu einer schlechten Jahreszeit (November)  eingesetzt.

Zudem wahr es schon zu kalt.

Außerdem hatte ich noch vorher Parasit x eingesetzt, das ja auch die Raubmilben tötet.

Folgendes konnte ich nach einigen tagen feststellen:

  1. Die Parasiten wurden weniger
  2. Was mir besonders auffiel, dass die Hühner ihren Stammplatz wechselten und zwar auf die Seite, auf welcher ich die Raubmilben ausgesetzt hatte.

Daraus kann ich schließen, dass die Hühner sich in der Nähe der Raubmilben wohler füllen.

Die Parasiten konnte ich leider nicht vollständig vernichten da zu dieser Zeit die Temperaturen bis 16 °C stiegen und längere Zeit anhielt.

 

Werde Dutchy`s  dann im Frühjahr wiederholen und auch noch mal

 davon berichten.

 

Fazit :

Viele Züchter verheimlichen dies und glauben Sie betreffe es nicht.

Ich glaube aber, dass es keine Züchter gibt, die nicht dieses Problem gehabt haben oder noch haben werden!

Macht euch doch mal Gedanken und vielleicht hab ihr auch mal einige Tipps dazu, und könnt es dann weiter  geben.

 

Horst Maurer

Verpaarung

 Es ist wichtig während der Winterzeit darauf zu achten, dass die Tauben nicht zu nahrhaft gefüttert werden. Da sie im Winter wenig Beschäftigung haben, verfetten sie sehr leicht.Dies führt dann meist zu einer schlechten Befruchtungsrate vor allem des ersten Geleges.Ich füttere meinen Tieren deshalb nach der ersten Ausstellung ( Ende Dezember Anfang Januar) bis hin zur Verpaarung (Ende Februar) nur Wintergerste ( Dies auch nur in Maßen.Es darf am nächsten Tag kein Korn mehr im Trog liegen.).Diese Fütterungsmethode wird zwar von einigen Züchtern nicht empfohlenzu einseitig ernährt werden, für meine Tiere ist sie aber der Garant für eine gute Befruchtungim Frühjahr. Selbstverständlich werden auf dem Markt auch einige Diätfuttermischungen angeboten. Zu diesen kann ich jedoch leider nichts sagen, da sie von mir noch nicht ausprobiert wurden. In der Winterzeit wird auch einmal wöchentlich ein `“Hungertag“ eingelegt. An diesen Tag erhalten die Tiere nur frisches wasser. Da die Winterzeit auch in der Natur durch weniger Nahrungsangebot ausgezeichnet wird, stellt dies nur einen rein natürlichen Vorgang dar und schadet den Tieren nicht.

Einige Tage (7-14) vor dem Anpaaren sollten dem Futter einige Kleinsämereien beigemischt werden. Diese versetzt die Tieren in einen paarungswilligen Zustand.

Für das Verpaaren sollte eine Woche ausgesucht werden, in der es nicht zu kalt ist. Ansonstenkann es unter Umständen vorkommen ,dass die Tiere wochenlang regungslos nebeneinander in den Nistzellen sitzen. Bei milderen Temperaturen sind die Tiere in der Regel spätestens nach einer Woche zusammengestanden und können in der Voliere gelassen werden.

Bei King sowie bei noch verschiedene anderen  Rassen schneidet man vor dem Verpaaren das Gefieder rund um die Kloake zurück. Somit wird der Tretakt erleichtert und die Befruchtung erhöht, da die Tiere ihre Kloaken leichter aneinander pressen können und keine Federn im Weg stehen. Des weiteren ist während der gesamten Brutzeit ( Februar bis August) darauf zu achten, dass das Aftergefieder kurz bleibt und die Kloake nicht durch Kot verunreinigt wird.

Dies alles verschlechtert die Befruchtungsrate.

Die Boxen werden während der Verpaarung versperrt. Futternäpfe sollten zur  Verfügung gestellt werden. Die Nistschallen sollten erst nach erfolgreicher Verpaarung zur Verfügung gestellt werden. Verschiedene Nistschalen je nach Rasse und Größe kann man verwenden.

Es ist darauf zu achten, dass evtl. ältere Tauber, die sich schon mehrere Jahre in der Zucht befinden wieder ihre Nistzelle vom Vorjahr bekommen, da es ansonsten zu Streiterein kommt.   

Junge Tauben kann dann eine leere Nistzelle zugewiesen werden.

Nach dem Verpaaren ( ich lasse die Tiere ca. eine Woche in den Nistzellen) müssen die Tiere wieder aus den Nistzellen gelassen werden. Ich lasse die Tiere nicht alle auf einmal frei, da sonst ein unnötiges Chaos entsteht. Die Alttauber finden zwar zu ihrer Zelle zurück. Jedoch Täubinnen, die im Jahr zuvor eine andere Zelle belegen, werden diese aus Gewohnheit aufsuchen. Deshalb lass ich die Tiere der obersten reihen am Freitag, Spätnachmittags  aus ihren Zellen. Die mittlere Reihe wird am Samstag Vormittag geöffnet und die unterste am Samstag, Spätnachmittag. Dieses System hat sich bei mir am besten bewährt, da den Tieren dann nicht auf einmal alle Nistzellen zum Anflug zur Verfügung stehen und sich die bereits Freigelassenen an ihr Abteil gewöhnt haben und diese auch gegen die anderen Schlaginsassen verteidigen.

Gruß und viel Erfolg beim Verpaaren.

1. Vorstand

Horst Maurer

 

      

    

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